Geschichte des Olivenbaumes

Geschichte des Olivenbaumes

Geschichte des Olivenbaumes

Die Geschichte reicht bis in die Antike zurück. Archäologische Funde belegen, dass Menschen bereits vor 9000 Jahren wilde Oliven gesammelt haben.
Datumsangaben wann aber damit begonnen wurde, die wilde Olive zu kultivieren, fehlen. Funde aus Kreta und Syrien deuten darauf hin, dass dies um 4000 v. Chr. geschah. Der Ölbaum war neben dem Feigenbaum und dem Weinstock ein Zeichen für Wohlstand.
Das Holz des Ölbaumes war wegen seiner hohen Festigkeit zur Herstellung von Werkzeugen geschätzt. Das Öl wurde zu Speisen, als Brennöl sowie als Salbe für die Haare und des Körpers verwendet. Zu Homes Zeiten (griechischer Dichter um 800 v. Chr.) war das Öl ein Luxusgut und den Reichen als Salbe des Körpers vorbehalten.
Der Olivenbaum galt bei den Griechen als heilig. Es war gesetzlich verboten Olivenbäume zu fällen.
Im 6. Jahrhundert v. Chr. kam der Olivenbaum nach Italien. Auch dort wurde der Olivenzweig ein Symbol des Friedens und als höchste Auszeichnung verwendet.